- Infrastruktur
Proxmox ist kein Spielzeug – aber viele behandeln es so
Proxmox VE wird häufig als „kostenlose VMware/Broadcom-Alternative“ eingeführt – schnell, pragmatisch, ohne große Planung. Technisch funktioniert das oft. Betrieblich aber häufig nicht.
Thomas Luginger
Proxmox ist kein Spielzeug. Aber viele behandeln es so.
Ich sehe immer öfter, dass Proxmox VE als „kostenlose VMware/Broadcom-Alternative“ eingeführt wird – schnell, pragmatisch, ohne große Planung. Technisch funktioniert das oft erstaunlich gut. Betrieblich aber häufig nicht.
Typische Risikobereiche:
- Kein klares Storage-Konzept (Ceph aktiviert ohne Design)
- Fehlende Backup-Strategie außerhalb des Clusters
- Quorum und Split-Brain-Risiken nicht verstanden
- Produktions-Updates ohne Maintenance-Windows
Das häufigste Missverständnis: „läuft wie VMware/Broadcom, nur kostenlos“
Was Proxmox wirklich fordert:
- Know-how
- Sauberes Design
- Betriebliche Disziplin
Wer es ernst nimmt, gewinnt Stabilität und Kontrolle. Wer es nicht tut, baut sich schrittweise einen Single Point of Failure auf.